Elektronik & Co. • Re: Stützkondensator in Märklin Loks und Wagen

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Ralph
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Elektronik & Co. • Re: Stützkondensator in Märklin Loks und Wagen

Beitrag von Ralph »

Hallo Frank!

LED-Beleuchtungen Puffern ist kein Problem, bei Beleuchtungen mit Gühnbirnchen ist das Vorhaben allerdings wenig sinnvoll. Glühbirnchen benötigen einen vielfach höheren Strom als LEDs und daher würde man für einen sichtbaren Puffereffekt eine hohe Kapazität des Kondensators bzw. mehrere parallel geschaltete Kondensatoren benötigen. Das würde viel Platz in Anspruch nehmen und den Wagen füllen so daß man innen nichts mehr sehen würde. Fazit: unsinnig. Es würde sich daher anbieten die Glühbirnchen durch stromsparende LED zu ersetzen. Ich verwende inzwischen nur noch die 12V LED-Streifen mit warmweißen LEDs welche ich mir auf den 5m-Rollen kaufe. Diese länge ich dan entsprechend ab und klebe sie unter das jeweilige Wagendach. Dazu noch ein kleiner Gleichrichter und ein Vorwiderstand von 1k Ohm. Gepuffert wird das Ganz dann mit einem Kondensator 25V 470μF. Die Glühbirnchen beleuchtung sind zudem in der Regel direkt ans Gleis angeschlossen und würden somit zuerst mal davon getrennt werden und auch die beschriebene Elektronik erhalten. Die handelsüblichen Glühbirnchen benötigen im Schnitt zwischen 100 und 160mA, eine LED maximal 10mA. Wenn man nun nur mal 100mA für ein Glühbirnchen ansetzt und 20mA für die LED so hätte man bei einer Wagenbeleuchtung mit 2 Glühlämpchen einen Strombedarf von 200mA und mit 2 LEDs 40mA. Die Glühbirnchen benötigen 5x soviel Strom wie die LEDs und somit müsste der Pufferkondensator mindestens eine 5x höhere Kapazität besitzen um die gleiche Zeil wie bei LEDS zu überbrücken.

Die Pufferschaltung sieht prinzipiell so aus:
Bild
So wäre der Anschluß an einen Decoder. Für den Anschluß ans Gleis brucht man noch einen Gleichrichter davor.

Gruß
Stephan
Statistik: Verfasst von Stephan D. — Mittwoch 5. Oktober 2022, 15:34


Quelle: https://forum.miniatur-wunderland.de/vi ... 27#p381027



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